Markus Schmickler

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Marcus Schmickler studierte bis 1999 Komposition in Köln und musiziert neue elektronische Musik an den Grenzen zwischen Improvisation, Experiment und Konzept. Auf A-Musik erscheint gerade mit Param nach Wabi Sabi und Sator Rotas sein dritter Teil der Verdichtungen, Schichtungen, Überlagerungen und Komposition von Klang und Ausdruck auf Basis eines historischen Bewusstseins musikalischer Ausdrucksformen. Als Teil von "Brüsseler Platz-10A-Musik" vermengt er gemeinsam mit Georg Odijk und gelegentlich Jan Werner unter Rückgriff auf unterhaltungselektronische Medien Loops aus bereits bestehendem Material zu neuem Material. Mit Pluramon verwirklicht Schmickler seine Ideen mehr als typischer Produzent neuer elektronischer Musik wie auch auf der Veröffentlichung Christian Daniel auf Thomas Brinkmanns Max-Label. Schmickler darf in vielen seiner bearbeiteten und unterschiedlichen Bereiche als Ideenquelle vieler erst später erkannter Strömungen angesehen werden. Ehre gab es dafür von Ars Electronica bis zur Stadt Köln. (de bug)


Marc Comes machte das erste und häufig veröffentlichte Portrait von Marcus Schmickler 2001 im Konferenzraum von CHBP. »Markus Schmickler kam wetterfest herein, mir gefiel das Nasse im Trockenen und Marcus hat so etwas Hermetisches, das wir ihm Glycerin ins Gesicht sprühten, um diesen Kontrast zu steigern. Die neuen Portraits 2007 fanden in Schmicklers Studio (piethopraxis) statt. ich sehe sie als Fortsetzung des ersten Portraits, diesmal mit Glitter.« (M.C.)

Client: Marcus Schmickler
Photographer: Marc Comes
© 2006